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Liebfrauenkirche, Trier - Rheinland-Pfalz / Germany
Posted by: Groundspeak Premium Member Iris & Harry
N 49° 45.351 E 006° 38.577
32U E 330230 N 5514150
Quick Description: Together with the Elisabethkirche in Marburg, is the oldest Gothic church in Germany and the most important and earliest Gothic
Location: Rheinland-Pfalz, Germany
Date Posted: 1/15/2018 1:01:23 AM
Waymark Code: WMXHFY
Published By: Groundspeak Regular Member Dorcadion Team
Views: 10

Long Description:
Seite „Liebfrauenkirche (Trier)“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 10. Dezember 2017, 16:19 UTC. URL: (visit link) (Abgerufen: 15. Januar 2018, 08:36 UTC)

Liebfrauenkirche (Trier)

"Die Liebfrauenkirche in Trier befindet sich unmittelbar neben dem Trierer Dom im Zentrum der Stadt. Sie gilt zusammen mit der Elisabethkirche in Marburg als älteste gotische Kirche in Deutschland und als bedeutendster und frühester gotischer Zentralbau des Landes.

Geschichte

Nachdem die antike Doppelkirchenanlage aus der Zeit Kaiser Konstantin des Großen nach tausend Jahren wegen Baufälligkeit abgebrochen werden musste, begann Erzbischof Theoderich von Wied mit dem Bau der Kirche. Hierbei wurden teilweise die Fundamente der Vorgängerkirche benutzt. Das genaue Datum des Baubeginns lässt sich nicht mehr ermitteln, eine gemalte (später entstandene) Inschrift im Innern auf einer Säule lautet: „Der bau dieser Kirche ward angefangen im Jahr 1227 und geendigt im Jahr 1243“, jedoch geht man heute von einem Baubeginn um 1230 aus. Am Bau waren Baumeister und Künstler aus der Champagne und Île de France des 13. Jahrhunderts maßgeblich beteiligt. Dadurch kam die Gotik zum Tragen, die beherrschende architektonische Idee dieser Zeit, die in Frankreich bereits hochentwickelt war. Das Bauwerk gehört damit zu den frühesten deutschen Zeugnissen der Gotik und ist außerdem einer der seltenen Zentralbauten dieser Zeit.

Die Hälfte war bis etwa 1243 vollendet, dann allerdings gingen dem Kapitel von Liebfrauen die finanziellen Mittel aus. Die könnte mit dem Tod des Erzbischofs Theoderich zusammenhängen, da dieser als Förderer anzusehen ist. Erst nach einer Kollekte in der Diözese Köln im Jahr 1243, von Erzbischof Konrad von Hochstaden genehmigt und in einem Ablassbrief favorisiert, konnte der Bau der Liebfrauenkirche fortgesetzt werden. In dieser Urkunde wird die Kirche bereits als „Mutterkirche“ aller Kirchen der Trierischen Provinz bezeichnet. Etwa um 1260 wurde der Bau wohl beendet. Im Jahre 1492 wurde auf dem Vierungsturm eine hohe Spitze aufgesetzt, die wegen ihres hohen technischen und handwerklichen Vollendungsgrades als Daedali arte (mit der Kunst des Daedalus) bezeichnet wurde. Die hohe Spitze ist auf alten Stadtansichten zu sehen, wurde jedoch bei einem Sturm am Heimsuchungstag (2. Juli) im Jahr 1631 zerstört. Darauf wurde ein Walmdach aufgesetzt, das im Zweiten Weltkrieg verbrannte. Schon 1945 konnte ein neues aufgesetzt werden, dessen Stahldachstuhl 2003 so umgebaut wurde, dass es heute wieder dem Vorkriegszustand entspricht.

Die Liebfrauenkirche wurde von den Mitgliedern des Domkapitels genutzt, um ihre tägliche Messe zu lesen, und diente ihnen außerdem als Grabkirche. Dies führte dazu, dass sie im Laufe der Jahrhunderte mit Gräbern regelrecht überladen wurde. Im Zuge der französischen Revolution wurden die meisten dieser Gräber entfernt. Eine Reihe von bedeutenden Grabdenkmälern ist jedoch bis heute in der Kirche erhalten, andere wie das Grabmal des Erzbischofs Jakob I. von Sierck oder des Domdechanten Christoph von Rheineck befinden sich heute in Trierer Museen.

Nach der Besetzung Triers durch die französischen Revolutionstruppen im Jahr 1794 wurde Liebfrauen 1803 organisatorisch und liturgisch vom Dom getrennt. Zuvor bestand eine enge Beziehung zwischen dem Dom und Liebfrauen. Im Laufe eines Jahres führten zahlreiche Prozessionen vom Dom aus in die Liebfrauenkirche hinein, dazu gibt es einen Durchgang der die beiden Kirchen miteinander verbindet. Einer Trierer Überlieferung zufolge, sollte die Liebfrauenkirche abgerissen werden, jedoch habe der Trierer Bürgermeister Napoleon anlässlich seines Besuches in Trier auf den Balkon des gegenüberliegenden Palais Kesselstadt geführt und zu ihm gesagt: „Sire, Sie wollen doch wohl nicht das Meisterwerk eines französischen Architekten abreißen“. Jedenfalls wurde die in der Nähe gelegene Kirche St. Laurentius, die sich unmittelbar an der Konstantinbasilika befand abgerissen und die Pfarrei erhielt den Namen „Unserer Lieben Frauen und Sankt Laurentius“. Als äußeres Zeichen der Trennung wurde das Portal zwischen dem von Dom und Liebfrauen gemeinsam als Durchgang genutzten Paradies auf Seiten des Domes zugemauert und das Paradies als Sakristei für Liebfrauen genutzt. Anlässlich der Heilig-Rock-Wallfahrt 1959 wurde das Portal wieder geöffnet, danach mit einer Brettertüre verschlossen und nach der Domrestaurierung mit einem neuen Holzportal versehen, so dass heute wieder eine gemeinsame Nutzung möglich ist.

Von 1859 mit Unterbrechungen bis in die 1890er Jahre hinein fand eine umfangreiche Restaurierung statt. Dabei wollte man den mittelalterlichen Zustand der Kirche möglichst wiederherstellen, dementsprechend ersetzte man einige barocke Ausstattungsstücke durch neugotische, unter anderem wurde ein Hochaltar nach Entwurf des Kölner Dombaumeisters Vinzenz Statz aufgestellt. Über dem Westportal wurde eine neugotische Orgelempore eingebaut und die Fenster erhielten eine neue, farbige Verglasung. Im Zweiten Weltkrieg erlitt die Liebfrauenkirche schwerste Zerstörungen und wurde von 1946 bis 1951 wiederhergestellt. Neben den Dächern mussten vor allem große Teile des Mauerwerks, die Fenstermaßwerke und viele Skulpturen am Außenbau erneuert werden; bei den Wiederherstellungsarbeiten entdeckte man in einem der Treppentürme einen eingemeißelten Grundriss aus der Erbauungszeit der Kirche. Die nach einem Architektenwettbewerb realisierte Gestaltung mit zentraler Lage des Altares wurde von dem Architekten Rudolf Schwarz geplant und nahm Leitlinien des Zweiten Vatikanischen Konzils vorweg. Im Zuge der Neugestaltung wurden einige auch nach der Kriegszerstörung noch erhaltene Ausstattungsstücke des 19. und frühen 20. Jahrhunderts entfernt, z. B. der Hochaltar. Als Ersatz für die zerstörten Glasfenster aus den 1860er Jahren wurden neue nach Entwurf von Jacques Le Chevallier und Alois Stettner eingesetzt.

Die Liebfrauenkirche erhielt vom Papst 1951 die Auszeichnung Basilica minor. Anlass dafür war die Neugestaltung des Altarraumes nach dem Krieg, bei der der Altar in die Mitte der Kirche gestellt wurde. Im Jahr 1986 wurde die Kirche zusammen mit dem Trierer Dom sowie den römischen Kulturdenkmälern in Trier und Umgebung von der UNESCO in die Liste des Welterbes aufgenommen.

Nach über dreijähriger aufwendiger Restaurierung zwischen Juli 2008 und September 2011 wurde die Liebfrauenkirche am 4. September 2011 wieder eröffnet. Bei der Restaurierung konnte die ursprüngliche Farbfassung des Inneren ermittelt werden, sie wurde in einer der Kapellen an einer Fensterachse zur Demonstration rekonstruiert. Auch die bedeutenden Ausstattungsstücke aus dem 17. bis 20. Jahrhundert, die teilweise noch Schäden aus der Kriegszeit aufwiesen, wurden sorgfältig in Stand gesetzt."

EN (Translation):

"The Liebfrauenkirche in Trier is located right next to the Trier Cathedral in the center of the city and, together with the Elisabethkirche in Marburg, is the oldest Gothic church in Germany and the most important and earliest Gothic

History

After the ancient double church complex from the time of Emperor Constantine the Great had to be demolished after a thousand years because of dilapidated, Archbishop Theodoric von Wied began with the construction of the church. Here, the foundations of the previous church were partially used. The exact date of the start of construction can no longer be determined, a painted (later) inscription on a column inside reads: "The construction of this church was begun in 1227 and ended in 1243", but today one starts from a construction start 1230 out. Master builders and artists from Champagne and Île de France of the 13th century played a key role in the building. This brought the Gothic to bear, the dominant architectural idea of ??this time, which was already highly developed in France. The building is thus one of the earliest German testimonies of the Gothic and is also one of the rare central buildings of this period.

The half was completed by about 1243, but then the chapter of Liebfrauen went out of financial resources. This could be related to the death of Archbishop Theoderic, as this is to be regarded as a promoter. Only after a collection in the diocese of Cologne in 1243, approved by Archbishop Konrad von Hochstaden and favored in a letter of indulgence, could the construction of the Liebfrauenkirche be continued. In this document, the church is already referred to as the "mother church" of all churches in the Trier province. Around 1260, the construction was probably completed. In 1492, a high point was placed on the crossing tower, which was called Daedali arte (with the art of Daedalus) because of its high technical and craftsmanship degree of completion. The high peak can be seen on old cityscapes, but was destroyed in a storm on the Visitation Day (2 July) in 1631. Then a hipped roof was put on, which burned in the Second World War. Already in 1945, a new one could be set up, the steel roof structure was rebuilt in 2003 so that today it again corresponds to the pre-war condition.

The Church of Our Lady was used by the members of the cathedral chapter to read their daily mass and also served as a grave church. As a result, over the centuries, it was literally overloaded with graves. In the course of the French Revolution, most of these graves were removed. However, a number of important grave monuments are still preserved in the church, others such as the tomb of Archbishop Jakob I von Sierck or the cathedral dean Christoph von Rheineck are now in Trier museums.

After the occupation of Trier by the French revolutionary troops in 1794 Liebfrauen 1803 organizational and liturgical separated from the cathedral. Previously, there was a close relationship between the cathedral and Liebfrauen. In the course of a year, numerous processions from the cathedral into the Liebfrauenkirche into it, there is a passage that connects the two churches together. According to a Trier tradition, the Liebfrauenkirche should be demolished, but had the mayor of Trier on the occasion of his visit to Trier on the balcony of the Palais Kesselstadt opposite and said to him: "Sire, you probably do not want to demolish the masterpiece of a French architect" , In any case, the nearby church of St. Lawrence, which was located directly at the Basilica of Constantine, was demolished and the parish was named "Our Lady and St. Lawrence". As an external sign of separation, the portal was walled up between the paradise used by the cathedral and the ladies together as a passage on the side of the cathedral, and paradise was used as a sacristy for the ladies of God. On the occasion of the Holy Rock pilgrimage 1959, the portal was reopened, then closed with a board door and provided after the restoration of the cathedral with a new wooden portal, so that today a common use is possible.

From 1859 with interruptions until the 1890s into an extensive restoration took place. It wanted to restore the medieval state of the church as possible, accordingly replaced some baroque pieces of equipment by neo-Gothic, among other things, a high altar was designed by the Cologne cathedral master builder Vinzenz Statz. Above the west portal, a neo-gothic organ gallery was installed and the windows were given a new, colored glazing. During the Second World War, the Liebfrauenkirche suffered severe destruction and was restored from 1946 to 1951. In addition to the roofs, it was mainly the large sections of the masonry, the window tracery and many outdoor sculptures that had to be renewed. During the restoration work, one of the stair towers discovered a carved ground plan from the time the church was built. The design, which was realized after an architectural competition with a central location of the altar, was planned by the architect Rudolf Schwarz and anticipated guidelines of the Second Vatican Council. In the course of the redesign some were removed even after the destruction of the war still preserved pieces of equipment of the 19th and early 20th centuries, z. B. the high altar. As a replacement for the destroyed glass windows from the 1860s, new ones were used according to the design of Jacques Le Chevallier and Alois Stettner.

The Liebfrauenkirche received from the Pope in 1951 the award Basilica minor. The reason for this was the redesign of the sanctuary after the war, during which the altar was placed in the middle of the church. In 1986, the church was included in the list of World Heritage together with the Trier Cathedral and the Roman cultural monuments in Trier and the surrounding area by UNESCO.

After more than three years of extensive restoration between July 2008 and September 2011, the Liebfrauenkirche reopened on 4 September 2011. During the restoration, the original color of the interior could be determined, it was reconstructed in one of the chapels on a window axis for demonstration. Even the important pieces of equipment from the 17th to the 20th century, some of which still had wartime damage, were carefully repaired. "
Type of Church: Basilica

Status of Building: Actively in use for worship

Date of building construction: 1/1/1243

Dominant Architectural Style: Gothic

Associated Shrines, Art, etc.: Grabaltar von Theodor und Theoderich, Grabmal des Karl von Metternich von Matthias Rauchmüller

Diocese: Trier

Address/Location:
Liebfrauenkirche
Liebfrauenstraße
Trier , Rheinland-Pfalz Germany
54290


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Date of organization: Not listed

Archdiocese: Not listed

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