Teufelsloch - Altenahr, RP, Germany
Posted by: Groundspeak Premium Member kaschper69
N 50° 30.834 E 006° 59.386
32U E 357479 N 5597700
Quick Description: Teufelsloch bei Altenahr.
Location: Rheinland-Pfalz, Germany
Date Posted: 10/9/2017 1:56:15 AM
Waymark Code: WMWRYM
Published By: Groundspeak Premium Member wayfrog
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Long Description:
[DE] "Das Teufelsloch ist ein Loch in einem Felsvorsprung oberhalb der Ortsgemeinde Altenahr im Landkreis Ahrweiler. Um die außergewöhnliche Felsanordnung ranken sich verschiedene Mythen, welche eng mit der Geschichte Altenahrs verbunden sind. Das heutige Teufelsloch ist jedoch anthropogen entstanden und ein Replikat der ursprünglichen Felsformation, welche in den 1930er Jahren im Zuge eines Erdbebens zerstört wurde. Jedoch galt das Teufelsloch damals wie heute als eines der bekanntesten Naturphänomene der gesamten Verbandsgemeinde, so dass man sich entschloss, ein neues Loch in einen angrenzenden Felsen zu sprengen. Bereits im 19. Jahrhundert galt die eigenwillige Felsanordnung oberhalb Altenahrs als touristische Attraktion. So beschrieb 1866 der bekannte deutsche Botaniker Philipp Wirtgen in seinem Ahrtal-Reiseführer das Teufelsloch als ikonisches Wahrzeichen der Region.

Sage I
Die wohl bekannteste Sage, die sich um das Teufelsloch rankt ist die vom Teufel und seiner Großmutter. So sollen beide ein Haus am Rande des Berges bewohnt haben. Eines Tages brachen sie auf um Holz schlagen zu gehen. Sie gerieten in einen furchtbaren Streit, was den Teufel so stark erzürnte, dass er seine Großmutter aufforderte, ihn sofort zu verlassen. Die Großmutter schwang sich auf ihren Besen und flog davon. Aus der Luft rief sie ihrem Enkel jedoch noch ein Schimpfwort zu. Daraufhin schleuderte der wütende Teufel mit all seiner Kraft eine Axt nach seiner Großmutter. Diese verfehlte sie nur ganz knapp und schlug anschließend ein Loch in den massiven Felsen hinter ihr.

Sage II
Eine weitere Variante umfasst einen frommen Klausner, der auf einer abgelegenen Hütte auf dem Berg wohnte. Der gläubige Klausner hatte es sich zur Aufgabe gemacht, den Bewohnern des Ahrtals das Christentum näher zu bringen. Dem Teufel war das fromme Verhalten des Klausners jedoch ein Dorn im Auge. So entschloss sich der Teufel den Klausner und seine demütige und gottergebene Art auf die Probe zu stellen. Eines Abends erschien eine junge und äußerst attraktive Dame vor der Hütte des Klausners. Sie gab an, sich verlaufen zu haben und erbat eine Unterkunft für die Nacht. Der glaubensstarke Klausner gewährte der Dame Unterkunft. Diese probierte jedoch mit all ihren Reizen den Klausner zu umgarnen. In seiner Not rief der ehrfürchtige Mann den Namen des Teufels. Wie aus dem Nichts erschien der gepeinigte und winselnde Teufel vor dem Klausner. Um der Schmach zu entfliehen, verschwand der Teufel durch die Felswand und hinterließ ein Loch.

Sage III
Der dritte und letzte Mythos, der sich um das Teufelsloch rankt, beinhaltet ein weiteres wichtiges Kulturdenkmal Altenahrs. So soll sich der Teufel auf einem seiner Streifzüge durchs Ahrtal in ein schönes Mädchen, welches auf der Burg Are wohnte, verliebt haben. Das Mädchen war von so unbeschreiblicher Schönheit, dass es sich der Teufel zur Aufgabe machte, das Mädchen zu verführen. So verwandelte sich der Teufel in einen vornehmen Herrn und wickelte sich in die feinsten Kleider. Aber das Mädchen misstraute dem Fremden und wies ihn schlussendlich ab. Trotz der Ablehnung war der Teufel vom gütigen Wesen der jungen Frau so angetan, dass er melancholisch in alten Erinnerungen schwelgte. Er dachte an die Zeit, bevor er als gefallener Engel sein Unwesen auf der Erde trieb. Er entschloss sich, für seine bösen Taten Buße zu tun und zog sich in eine kleine und spärliche Hütte am Fuße des Berges zurück. Eines Tages klopfte es an seiner Tür. Der Teufel traute seinen Augen nicht, denn vor ihm stand das wunderschöne Mädchen von der Burg Are. Just in dem Moment, als sie anfing ihn zu umgarnen, merkte der Teufel, dass es seine eigene Großmutter war, die er da in seinen Armen hielt. Diese hatte diesen arglistigen Trick praktiziert, um das Höllenreich zu retten. Voller Wut schleuderte der Teufel seine eigene Großmutter durch die Hüttenwand und durch den angrenzenden Felsen, wodurch das Teufelsloch entstand.

Die Mythen rund um das Teufelsloch sollen die Bewohner und Besucher des Ahrtals daran erinnern, fromm und demütig zu sein. Beim Anblick des Teufelsloch sollen die Bewohner und Besucher inne halten und dankbar dafür sein, dass man dem Teufel widerstehen konnte, ganz egal in welcher arglistigen Gestalt oder Form er sich einem präsentiert."

[EN] "The devil 's hole is a hole in a rocky promontory above the village of Altenahr in the district of Ahrweiler, and the various rock formations are closely linked to the history of Altenahr was destroyed in the course of an earthquake in the 1930s, but the Devil 's Hole was, as today, one of the best - known natural phenomena in the entire Union, so that it was decided to break a new hole into an adjacent rock The well-known German botanist Philipp Wirtgen described the Devil's Hole as the iconic landmark of the region in his guidebook in Ahrtal in 1866.

Sage I
Probably the best-known saga about the devil's hole is that of the devil and his grandmother. Thus both of them should have inhabited a house on the edge of the mountain. One day they broke up to beat wood. They were engulfed in a terrible quarrel, which made the devil so angry that he asked his grandmother to leave him immediately. The grandmother swung her broom and flew away. From the air, however, she gave her grandson a swear word. Then the angry devil hurled an ax after his grandmother with all his might. She missed it only a bit, then hit a hole in the massive rock behind her.

Sage II
Another variant includes a pious Klausner, who lived on a remote hut on the mountain. The faithful Klausner had made it his task to bring Christianity closer to the inhabitants of the Ahr Valley. To the devil, however, the devil's pious behavior was a thorn in the eye. So the devil decided to put the Klausner and his humble and gifted nature to the test. One evening a young and extremely attractive lady appeared in front of the Klausner's hut. She said she had lost herself and asked for a place to stay for the night. The convincing Klausner gave the lady lodging. This, however, with all its charms tried to encircle the Klausner. In his distress, the reverent man called the devil's name. As if from nothing, the tormented and whimpering devil appeared before the Klausner. To escape the disgrace, the devil disappeared through the rock wall and left a hole.

Sage III
The third and last myth, which revolves around the Devil's Hole, contains another important cultural monument in Altenahr. Thus the devil will have fallen in love with a beautiful girl who lived in the castle of Are on one of his wanderings through the valley. The girl was of such indescribable beauty that the devil took up the task of seducing the girl. Thus the devil turned into a noble gentleman, and wrapped himself in the finest garments. But the girl mistrusted the stranger, and finally dismissed him. Despite the rejection, the devil was so taken by the kindness of the young woman that he melanchically reeled in old memories. He thought of the time before he drove as a fallen angel his misery on the earth. He decided to repent for his evil deeds and retreated into a small and sparse hut at the foot of the mountain. One day there was a knock at his door. The devil could not believe his eyes, for before him stood the beautiful girl from the castle of Are. Just the moment she started to wrap him up, the devil realized that it was his own grandmother, whom he held in his arms. This had practiced this malicious trick to rescue hell. Full of rage, the devil hurled his own grandmother through the hut wall and through the adjacent rock, creating the Devil's Hole.

The myths surrounding the devil's hole are intended to remind residents and visitors of the Ahr Valley to be pious and humble. At the sight of the devil's hole, the inhabitants and visitors should stop and be grateful that one could resist the devil, no matter in which malicious form or shape he presents himself."

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