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Beethoven-Denkmal am Bonner Münsterplatz - Bonn, NRW, Germany
Posted by: Groundspeak Premium Member kaschper69
N 50° 44.060 E 007° 05.948
32U E 365861 N 5622005
Quick Description: Beethoven-Denkmal am Münsterplatz in Bonn.
Location: Nordrhein-Westfalen, Germany
Date Posted: 5/2/2017 1:09:31 AM
Waymark Code: WMVM06
Published By: Groundspeak Regular Member Tharandter
Views: 9

Long Description:
[DE] "Das Beethoven-Denkmal auf dem Bonner Münsterplatz

Das Beethoven-Denkmal auf dem Münsterplatz wurde am 12. August 1845 zum Gedenken an Beethovens 75. Geburtstag und anlässlich des ersten Beethovenfestes enthüllt. Den Feierlichkeiten war ein jahrelanges Engagement der Bonner Bürgerinnen und Bürger sowie insbesondere von Robert Schumann und Franz Liszt vorausgegangen.

Die Gestaltung eines Denkmals für Ludwig van Beethoven übernahm der damals bereits in Dresden und München erfolgreiche Bildhauer und Professor an der Dresdner Kunstakademie Ernst Julius Hähnel (* 1811, † 1891). Sein Konzept wurde als modern und zugleich erhaben eingeschätzt.
Ausgeführt wurde die Statue vom Bildhauer und Erzgießer Jacob Daniel Burgschmiet (* 1796, † 1858)."

Quelle: (visit link)

"Das Beethoven-Denkmal auf dem Münsterplatz in Bonn erinnert an den berühmtesten Sohn der Stadt, den Komponisten Ludwig van Beethoven. Das Denkmal aus dem 19. Jahrhundert ist eines der Wahrzeichen der Stadt und ein beliebtes Photomotiv für Touristen. Es steht als Baudenkmal unter Denkmalschutz.
Das Denkmal wurde von Ernst Hähnel entworfen und von Jacob Daniel Burgschmiet ausgeführt. Die Enthüllungsfeierlichkeiten fanden am 12. August 1845 statt.
Ein Berichterstatter von damals zählt stolz auf, welche erlauchten Persönlichkeiten an der Beethoven-Feier teilnahmen und stellt dabei Friedrich Wilhelm IV. und dessen „durchlauchtigste Gemahlin“ sowie Ihre Majestät, die regierende Königin Victoria von Großbritannien und Irland und deren Gemahl, Prinz Albert von Sachsen-Coburg-Gotha, heraus:
„Höhepunkt des Festes“, schreibt er, „war ganz ohne Zweifel die Inaugurationsfeier des schönen Beethoven-Monuments auf dem Münsterplatz. Nach dem Hochamt im Münster, bei welchem auch Beethoven's Missa Nro I (in C) zu Gehör gebracht wurde, fand die Enthüllung des Denkmals statt, das nach den Entwürfen von dem Dresdner Bildhauer Hähnel und dem Gießer Burgschmiet aus Nürnberg kunstvoll verfertigt worden war. Um elf Uhr wurden Ihre Majestäten unter Glockengeläut und Jubelrufen empfangen. Sie genehmigten und unterfertigten in der mit rothem Samt und Gold reichgeschmückten Königlichen Loge huldvollst die Urkunde, die in bleierner, hermetisch verschlossener Kapsel in den Sockel des Standbildes eingesenkt und vermauert wurde. Herr Professor Breidenstein hielt die Festansprache, während welcher, an der passenden Stelle, die deckende Hülle des Monumentes wie durch einen Zauberschlag plötzlich sank, und das höchst gelungene Kunstgebilde in überraschender Vollendung und gerade von den ersten Sonnenstrahlen dieses Tages fast magisch beleuchtet, sich den erwartungsvollen Blicken zeigte.“
Begleitet wurde die Enthüllungsfeierlichkeit von einem mehrtägigen Fest, bei dem Franz Liszt Regie übte. Liszt hatte sich mit der enormen Summe von 2.666 Talern an den Gesamtkosten des Denkmals von 13.000 Talern beteiligt. Als Veranstaltungsort entstand die erste Beethovenhalle.
Lange Zeit war das Hähnelsche Denkmal ein unbestrittenes Wahrzeichen der Stadt Bonn. Vor allem am hundertsten Todestage des Meisters wurde es mit Blumen und einem Bildnis van Beethovens geschmückt und zum Mittelpunkt der Feierlichkeiten gemacht. Das Protektorat über die vom 21.–31. Mai 1927 stattfindenden Beethoventage hatten der Reichspräsident Paul von Hindenburg und der österreichische Bundespräsident Michael Hainisch übernommen.
Im Sockel des Denkmals gestaltete Hähnel allegorische Darstellungen der verschiedenen Arten der Musik, die Beethoven komponiert hat.
Das Relief der Vorderseite stellt die „Phantasie“ dar. Die tragende Figur ist eine griechische Sphinx mit Frauenkopf und -brust und Löwenleib, emporgelenkt durch eine Lyra spielende Muse.
Die linke Tafel zeigt die „Geistliche Musik“, verkörpert durch die Heilige Cäcilia, die Patronin der Kirchenmusik. Dieses Relief verweist auf Beethovens Messen (C-Dur Messe, Opus 86 und „Missa solemnis“).
Über das rückseitige Relief heißt es in einer Quelle: „Es symbolisiert ‚Die Symphonie‘, hier schlechthin die ‚Eroica‘. Im Mittelfeld Euterpe, die Muse der Tonkunst, lorbeerbekränzt die Lyra erhebend. Die vier sie umschwebenden Genies charakterisieren die vier Sätze der Symphonie: links oben ein Putten-Genius mit dem Schwert, Sinnbild des 1. Satzes (Allegro con brio). Es ist aber nicht das Kriegsschwert Napoleons, den Beethoven erst als Befreier verehrte, später aber als Tyrannen verachtete, sondern das Schwert des Geistes, das trennt zwischen Macht und Menschlichkeit. – Links unten der 2. Satz (Trauermarsch). Ein Knabe wendet die Lebensfackel abwärts, eine Schlange umschlingt seinen Arm mit tödlichem Biß. – Rechts oben der 3. Satz, Scherzo. Trauer überwindende Heiterkeit, der lächelnde Genius hält in der einen Hand die Kastagnetten, in der anderen schwingt er den dionysischen Thyrsos-Stab mit dem Pinienapfel, Symbol der Fruchtbarkeit und entzückten Lebensfreude. – Rechts unten der 4. Satz, Allegro molto. Der Genius schwingt einen Triangel, Sinnbild klingender Heiterkeit und gelösten Jubels.“
Das rechte Sockelrelief schließlich symbolisiert in einer Frauengestalt mit einer Maske auf dem Schoß und einer auf das Haupt zurückgestülpten Larve die dramatische Musik, Erinnerung an „Egmont“ und „Coriolan“, vor allem aber an die Oper, für die Beethoven allein vier Ouvertüren geschrieben hat: „Fidelio“."

Quelle: (visit link)

[EN] "The Beethoven monument on the Bonner Münsterplatz

The Beethoven monument on the Münsterplatz was unveiled on 12 August 1845 in memory of Beethoven's 75th birthday and on the occasion of the first Beethovenfest. The festivities were preceded by a long-standing commitment by the citizens of Bonn and especially by Robert Schumann and Franz Liszt.

The design of a memorial for Ludwig van Beethoven was taken over by the sculptor and professor at the Dresden Art Academy Ernst Julius Hähnel (* 1811, † 1891) who was already successful in Dresden and Munich. His concept was regarded as modern and at the same time sublime.
The statue was executed by the sculptor and archbishop Jacob Daniel Burgschmiet (* 1796, † 1858). "

Source: (visit link)

"The Beethoven monument on the Münsterplatz in Bonn is reminiscent of the most famous son of the city, the composer Ludwig van Beethoven, a monument of the 19th century, one of the most famous sights of the city and a popular tourist attraction .
The monument was designed by Ernst Hähnel and executed by Jacob Daniel Burgschmiet. The revelations took place on the 12th of August 1845.
A rapporteur of his time was proud of the illustrious personalities attending the Beethoven celebration, representing Frederick William IV and his "most illustrious wife," as well as Her Majesty, the reigning Queen Victoria of Great Britain and Ireland and her husband, Prince Albert of Saxony -Coburg-Gotha, out:
"The highlight of the festival," he writes, "was undoubtedly the inauguration ceremony of the beautiful Beethoven monument in Münsterplatz. After the Hochamt in the Miinster, where Beethoven's Missa Nro I (in C) was heard, the unveiling of the monument took place, which had been artfully executed according to the designs by the Dresden sculptor Hähnel and the founder Burgschmiet from Nuremberg. At eleven o'clock, your majesties were received with bells and jubilations. In the royal lodge, embellished with red velvet and gold, they thoroughly approved and imprinted the document which had been inserted into the pedestal of the statue in a leaden, hermetically sealed capsule. Professor Breidenstein held the festive speech, during which, in the appropriate place, the covering covering of the monument suddenly sank as if by a spell, and the highly successful art form, in a surprising degree of perfection, and precisely illuminated by the first rays of the sun Glances. "
The revelation ceremony was accompanied by a multi-day festival, in which Franz Liszt directed. Liszt had participated with the enormous sum of 2,666 thalers in the total cost of the monument of 13,000 thalers. The venue was the first Beethovenhalle.
For a long time the Hähnel monument was an undisputed landmark of the city of Bonn. Above all, on the hundredth death of the master, it was adorned with flowers and a portrait of Beethoven, and made the centerpiece of the festivities. The protectorate over the period from 21st - In May 1927 the President of the Reich Paul von Hindenburg and the Austrian President Michael Hainisch took over.
In the base of the monument, Hähnel designed allegorical representations of the different types of music that Beethoven composed.
The relief of the front represents the "fantasy." The supporting figure is a Greek sphinx with a woman's head and breast and lion's bosom, raised by a lyre-playing muse.
The left panel shows "Sacred Music", embodied by Saint Cecilia, the patroness of church music. This relief points to Beethoven's Masses (C major Mass, Opus 86 and "Missa solemnis").
On the back relief it is said in a source: "It symbolizes 'The Symphony', here simply the 'Eroica'. In the midfield Euterpe, the Muse of the Tonkunst, laureate-crowned the Lyra uplifting. The four geniuses around them characterize the four movements of the symphony: on the upper left a putti genius with the sword, symbol of the first movement (Allegro con brio). But it is not the war-sword of Napoleon, whom Beethoven first admired as a liberator, but later despised as a tyrant, but the sword of the spirit that separates power and humanity. - Below left the second sentence (Trauermarsch). A boy turns the torch of life down, a snake embraces his arm with a deadly bite. - Right above the third movement, Scherzo. The smiling genius holds the castanets in one hand, and in the other he wields the Dionysian Thyrsos staff with the pomegranate, symbol of fertility and delighted joy of life. - Right below the fourth movement, Allegro molto. The genius swings a triangle, a symbol of sound cheerfulness and loosened joy. "
The right pedestal relief, finally, symbolizes the dramatic music, reminiscence of "Egmont" and "Coriolan" in a female form, with a mask on his lap, and a larva reclining to the head, and above all the opera, for which Beethoven alone wrote four overtures : "Fidelio". "

Source: (visit link)
The "Official Tourism" URL link to the attraction: [Web Link]

The attraction’s own URL: [Web Link]

Hours of Operation:
every day 24 h


Admission Prices:
Free


Approximate amount of time needed to fully experience the attraction: Less than 15 minutes

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