Sparmann-Mühle - Grumbach, Lk. Sächs. Schweiz-Osterzgebirge, Sachsen, D
Posted by: Groundspeak Regular Member Tharandter
N 51° 02.102 E 013° 32.704
33U E 397987 N 5654727
Quick Description: Die Sparmann-Mühle in Grumbach.
Location: Sachsen, Germany
Date Posted: 1/2/2013 11:09:09 PM
Waymark Code: WMG1YY
Published By: Groundspeak Premium Member lumbricus
Views: 18

Long Description:
Mühle zu Grumbach, kleine Mühlengeschichte.

Die Mühle zu Grumbach ist die erste Wassermühle im Lauf der Wilden Sau und diente als Getreidemühle. Wann die erste Mühle genau entstand lässt sich nicht mehr klären, vermutlich existierte sie aber schon zu Beginn des 14. Jhd..

1466 ist die Grumbacher Mühle erstmalig in einem Steuerregister nachweisbar.

Das 1733 errichtete Mühlengebäude brennt am 8. Mai 1902 ab. Im Sommer 1902 wird ein Neubau von Mühle mit Bäckerei ausgeführt, das Kerngebäude der heutigen Mühle ist damit entstanden.

1906 erwirbt Gustav Max Sparmann die Mühle, damit beginnt eine fast 100jährige Familientradition und eine Phase des Aufbaus und der Weiterentwicklung. Die Mühle nennt sich nun selbstbewußt Sparmannmühle, unter diesem Namen ist sie auch heute noch vielen geläufig, aus der Vergangenheit sind andere besondere Mühlennamen nicht bekannt.

1911 entstand ein Anbau für Kohlen- und Maschinenräume im hinteren Teil des Grundstücks. Da der Müller selbst zum Heere mußte (1.Weltkrieg), „stand seine Frau Frieda allein dem gesammten Anwesen vor und wußte sich in alle behördlichen Maßnahmen, in alle Not an Arbeitskräften zu schicken“.

1920 wird der Mühle der charakteristische Fachwerkvorbau mit Kontor hinzu gefügt.

1923 zur Zeit der Hyperinflation folgt der große Anbau im vorderen Gebäudeteil: „ein verwegenes Unternehmen täglich, stündlich stiegen die Preise“, so kosteten beispielsweise "1000 Stck. Mauerziegel, für die man vor dem Weltkriege 18-22 Mark zu bezahlen hatte, 4 500 000 Mark." Die Kosten stiegen und stiegen unaufhaltsam weiter. "Was kostete nun der gesamte Bau? Man lese folgende Zahl: 98 729 400 483 249 Mark"

1954 stirbt Max Sparmann und die Söhne Arndt und Gerhard übernehmen Mühle und Bäckerei.

1980 stellt Gerhard Sparmann altersbedingt die Bäckerei ein. Damit schließt in Grumbach die letzte von ehemals 4 Bäckereien. 1990 beendet Arndt Sparmann 70-jährig offiziell den Mühlenbetrieb.

Seit 2002 hat das Gebäude neue Besitzer gefunden, welche das Haus zum Wohn- und Atelierhaus umnutzen und dort ihrer Tätigkeit, dem Entwurf und der Fertigung von Möbel und Produkt sowie der Textilgestaltung nachgehen. Die Mühle wird zu Schautagen wie dem Mühlentag geöffnet und kann nach vorheriger Terminvereinbarung von Gruppen und Schulklassen besichtigt werden. Die gesamte Mühltechnik sowie der Backofen sind noch erhalten. Die technischen Einbauten sowie die Gebäudehülle unterliegen dem Denkmalschutz.

Quelle: http://www.muehle-zu-grumbach.de
The mill of Grumbach is the first water mill in the waterway of the Wilde Sau and served as a corn mill. The first mill probably existed at the beginning of the 14th Century.

In 1466 the Grumbacher mill is first detectable in a control register.

The 1733 built mill building burns down on 8th of May 1902. In the summer of 1902, a new building of the mill runs a bakery.

In 1906 Gustav Max Sparmann acquires the mill, thus begins almost 100 years of family tradition and a phase of construction and development. The mill is now called self-conscious Sparmann mill and under this name it is still familiar.

In 1920, the characteristic timber-framed porch together with Kontor added to the mill.

In 1954 Max Sparmann dies and the sons Arndt and Gerhard take the mill and bakery.

In 1980 Gerhard Sparmann stops the bakery due to age. Thus, in Grumbach closes the last of former 4 bakeries. In 1990 the 70-year old Arndt Sparmann officially ended the mill.

Since 2002 the building has new owners which converted the mill to a residantal and workshop building. It's now a workshop for the design and manufacture of furniture and product design as well as the textile. The mill is open to show days as the mill day and can be visited by appointment for groups and school classes. The entire mill Technology and the oven are still preserved. The technical installations and the building envelope are subject of the German monument register.

Current Status: Still In Use

Current Use: Residence, workshop and technical monument

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