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Rauschenburg Castle - Mermuth, Germany
Posted by: Groundspeak Premium Member Axel-F
N 50° 10.948 E 007° 28.873
32U E 391568 N 5560022
Quick Description: Ancient Castle, party ruined, on the top of a hill.
Location: Rheinland-Pfalz, Germany
Date Posted: 9/1/2019 9:09:02 AM
Waymark Code: WM117M0
Published By: Groundspeak Premium Member bluesnote
Views: 0

Long Description:
Die Rauschenburg, auch Burg Rauschenberg genannt, ist die mittelalterliche Ruine einer Höhenburg auf rund 250 m ü. NN, oberhalb des Ehrbachs auf der Gemarkung der Gemeinde Mermuth im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz.

Geschichte
Die heutige Ruine wurde während der Eltzer Fehde (1331–1336) als Trutzburg von Kurfürst Balduin von Luxemburg errichtet. Die erste Erwähnung als Burg ist von 1340. Mit Rusberge wurde bereits 1285 eine Örtlichkeit im Zusammenhang mit einer Sühne zwischen den Herren von Schöneck und Boos von Waldeck genannt. Der Bau als Höhenburg über dem Ehrbachtal ist wohl zügig erfolgt. Bruchsteine und geschlämmte, mit Ton versetzte Erde als Mörtel, waren aus der näheren Umgebung. Die mindere Qualität der Bauausführung lassen eine zeitlich begrenzt geplante Folgenutzung vermuten.

Der Bau der Burg richtete sich gegen die reichsministerialen Herren Boos von Waldeck, die Herren von Ehrenberg und die Herren von Schöneck. Die Herren zu Eltz auf der Eifelseite wurden von Burg Trutzeltz belagert.

Die Wahl des Standorts, fast in Sichtweite von Burg Schöneck, dem damaligen Verwaltungssitz des Gallscheider Gerichts, war bestimmt von den Kontrollmöglichkeiten über die Aktivitäten der Fehdegegner und die Einhaltung der 1336 vereinbarten Sühne. Der Bau wurde von Balduin auf dem Gebiet der Pfalzgrafschaft errichtet, die Lehnsherr von Balduins Gegnern war. Diese Praxis entsprach Balduins mehrfach geübter Vorgehensweise, mit dem Bau einer Gegenburg auf dem Land der anderen Partei, eine spätere Übernahme des Territoriums einzuleiten. Aufgabe der Rauschenburg war es, neben der Kontrolle seiner Fehdegegner, ein Waffenlager, Quartier und Vorratshaltung für die bischöflichen Truppen, und wahrscheinlich auch eine sichere Herberge für den Bischof und sein Gefolge zu sein, wenn sie im Unteren Erzstift auf Visitationsreise waren.

Konrad von Esch, ein Angehöriger von Balduins Regierung, wird als erster Amtmann beurkundet. Wegen vermutlich weiterer Ämter, werden 1340 seine Neffen Johann und Konrad von Schöneck, die ehemaligen Fehdegegner, Erbburgrafen der Rauschenburg. Vier Jahre später aber will Balduin offensichtlich die Rauschenburg wieder zu seiner Verfügung und kündigt den Schöneckern dafür die Zahlung von 1000 Schildgulden an. Als er die in Koblenz hinterlegte Summe anderweitig verwendete, vereinnahmen die Schönecker Balduins Pfand, seinen Anteil von Burg Thurandt. Bei der Schlichtung verpflichten sie sich, die Burg nach Zahlung der 1000 Gulden ohne Widerrede wieder herauszugeben. Das Erzstift Trier vergibt den Erbburggrafentitel bis in die 1380er Jahre dem jeweiligen Herrn von Schöneck. Später erscheinen andere Familien aus dem Unteren Erzstift als Lehensnehmer, auch im Zusammenhang mit der Belehnung mit der Vogtei Beulich.

Im 15. Jahrhundert bis 1789 sind die Boos von Waldeck die Herren der Rauschenburg. Sie wird aber bereits spätestens für die Mitte des 15. Jahrhunderts als eine verfallende, militärisch bedeutungslos gewordene Festung beschrieben. Eine Fehde zwischen denen von Waldeck und den Waldbott von Bassenheim 1456 und der Beilsteiner Krieg 1488 werden als mögliche Anlässe für eine Zerstörung angesehen.

Beschreibung
Die Burg besteht aus einer fünfseitigen Ringmauer. Fast die gesamte Anlage wird von einer zweiten niedrigeren Mauer umfasst. Zum Berghang hin schneidet ein Halsgraben den Bergsattel und bildet ein erstes Annäherungshindernis. Reste des Torbaues und Brückenfundamente sind dort zu erkennen. In der Kernburg sind die Ruinen von Wohnbauten zu sehen. In der Mitte der westlichen Ringmauer befindet sich der Torso eines Turmes, vielleicht der ehemalige Bergfried. Zugänglich ist die Anlage durch zwei erhaltene Tore. Ein drittes Tor in der südöstlichen Ringmauer ist vermutlich schon im Mittelalter zugemauert worden.
(source; wikipedia)

English abstract (also wikipedia)
The Rauschenburg, also called Rauschenburg Castle (German: Burg Rauschenberg), is the medieval ruin of a hill castle, located at around 250 metres above sea level, above the Ehrbach stream in the parish of Mermuth in the county of Rhein-Hunsrück-Kreis in the German state of Rhineland-Palatinate.

History
In 1332 the Archbishop of Trier, Baldwin of Luxembourg, built the Rauschenburg during the Eltz Feud. It acted as a counter castle designed to defeat his opponents, the joint tenants of the castles of Waldeck, Schöneck and Ehrenburg who were rebelling against their vassal status. Later tenants of the castle, which was enfeoffed by the Archbishopric of Trier, was divided among several families, including the Schönecks, von Eichs, Waldbott of Bassenheim and Boos of Waldeck).

Description
The castles comprises a pentagonal enceinte. Almost the entire site was surrounded by a second lower defensive wall. On the uphill side was a neck ditch cuts across the saddle and would have formed the first obstacle to any attack. The remains of the gateway and foundations of the bridge may still be seen there. In the inner bailey are the ruins of residential buildings. In the centre of the western part of the enceinte are the remains of a tower, perhaps the old bergfried. In addition, the site is accessed via two surviving gates. A third gate in the southeastern section of the outer wall was probably wall up in the Middle Ages.

One of the oldest, still active, geocaches of Germany can also be found here! (visit link)
Accessibility: Full access

Condition: Partly ruined

Admission Charge?: no

Website: [Web Link]

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